09.01.2019, 08:34 Uhr
2019: Das ist neu
Die CDU-geführte Bundesregierung hat im Jahr 2018 zahlreiche Gesetze beschlossen, von denen die Menschen in Deutschland ab 2019 profitieren. Mehr Geld für Eltern und mehr Netto vom Brutto für Erwerbstätige gehören genauso dazu, wie bessere Chancen für Arbeitsuchende. Wir stellen in Kürze vor, was 2019 unter anderem besser wird.
Mehr Geld im Portemonnaie
 
Mehr Geld für Kinder: Das Kindergeld wird ab 1. Juli 2019 um zehn Euro monatlich erhöht. Die Kinderfreibeträge steigen für das Jahr 2019 von derzeit 7.428 Euro um 192 Euro auf 7.620 Euro.
 
Entlastung bei Einkommenssteuer: Lohnerhöhungen zum Ausgleich der Inflation gehören in den Geldbeutel der Arbeitnehmer. Deshalb werden die Eckwerte des Einkommensteuertarifs auch 2019 angepasst. Ein Bonbon dazu: Für die Steuererklärung hat man ab 2019 mehr Zeit. Die Frist zur Abgabe wird von fünf auf sieben Monate verlängert. Abgabeschluss ist jetzt Ende Juli.
 
Umweltfreundliches Fahren zur Arbeit wird belohnt: Das Jobticket vom Arbeitgeber ist ab 2019 steuerfrei. Auch die private Nutzung von Dienstfahrrädern und E-Bikes ist steuerfrei. Für privat genutzte Elektro- und Hybridfirmenwagen muss nur noch der halbe geldwerte Vorteil versteuert werden.
 
Der Mindestlohn steigt: Der Mindestlohn steigt zum 1. Januar 2019 auf 9,19 Euro brutto je Arbeitsstunde. Zum 1. Januar 2020 steigt er auf 9,35 Euro brutto.
 
Die Grundsicherung wird angehoben: Alleinstehende und alleinerziehende Arbeitsuchende sowie Bezieher von Arbeitslosengeld I erhalten künftig 424 Euro im Monat.
 
Mehr Rente für Eltern: Mütter – oder Väter – erhalten für Kinder, die vor 1992 geboren wurden, in der Rente ein weiteres halbes Jahr zur Kindererziehung angerechnet.
 
Sinkende Beiträge
 
Entlastung für Arbeitnehmer und Arbeitgeber: Der Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung sinkt zum 1. Januar 2019 von 3,0 Prozent auf 2,5 Prozent.
 
Entlastung in der Krankenversicherung: Den Zusatzbeitragssatz in der gesetzlichen Krankenversicherung zahlen Arbeitgeber und Arbeitnehmer ab 2019 jeweils zur Hälfte. Bei Rentnern zahlt die Rentenversicherung den halben Zusatzbeitrag.
 
Selbständige mit geringem Einkommen sparen bei der Krankenversicherung: Wer als Selbständiger wenig verdient, zahlt künftig auch weniger für die gesetzliche Krankenversicherung. Der Mindestbeitrag wird fast halbiert – auf rund 171 Euro im Monat.
 
Geringverdiener sparen beim Rentenbeitrag: Wer zwischen 450,01 und 1.300 Euro verdient, zahlt künftig geringere Beiträge in die Rentenversicherung, erhält aber Ansprüche in bisheriger Höhe. Ab 1. Juli gibt es einen erweiterten Übergangsbereich für diese Einkommen.
 
Ein notwendiges Muss: Die Pflegeversicherung wird teurer: Der Beitragssatz zur sozialen Pflegeversicherung wird um 0,5 Prozentpunkte auf 3,05 Prozent erhöht. Kinderlose Versicherte zahlen auch künftig 0,25 Prozentpunkte extra.
 
Bessere Chancen und mehr Sicherheit
 
Mehr Geld für gute Kinderbetreuung: Mit dem Gute-Kita-Gesetz fördert der Bund Verbesserungen bei der Betreuung und Ausstattung von Kitas. Bis 2022 stehen dafür 5,5 Milliarden Euro bereit.
 
Die Brückenteilzeit kommt: Ab 2019 gibt es einen Anspruch auf zeitlich begrenzte Teilzeitarbeit, die sogenannte Brückenteilzeit: Wer die Arbeitszeit für einen Zeitraum zwischen einem Jahr und fünf Jahren verringert, kehrt anschließend wieder zur ursprünglichen Arbeitszeit zurück.
 
Bessere Chancen für Langzeitarbeitslose: Auch Langzeitarbeitslose sollen wieder einen Weg in Arbeit finden. Ab 2019 sollen sie Angebote auf dem allgemeinen und auf dem sozialen Arbeitsmarkt erhalten. Die Eingliederung wird durch intensive Betreuung, individuelle Beratung und wirksame Förderung begleitet. Arbeitgeber können mit Lohnkostenzuschüssen gefördert werden. 
 
Verbesserte Absicherung bei Erwerbsminderung: Die Zurechnungszeit für Frührentner wird bis 2031 schrittweise auf 67 Jahre verlängert. Dadurch erhalten berufsunfähige Frührentner eine höhere Rente. Wer 2019 in Frührente gehen muss, erhält eine Zurechnungszeit auf 65 Jahre und acht Monate.
 
Besserer Mieterschutz: Das erneuerte Mietschutzgesetz tritt zum 1. Januar 2019 in Kraft. Es verbessert den Mietschutz und dämpft den weiteren Anstieg der Mietpreise in deutschen Städten.
 
Mehr Geld für den sozialen Wohnungsbau: Der Bund stellt den Länder 1,5 Milliarden Euro an Kompensationsmitteln zur Verfügung. Damit soll der Bau zusätzlicher Wohnungen unterstützt werden.
 
Mehr Klarheit bei Versicherungen: Bei Hausrat-, Haftpflicht- oder Berufsunfähigkeitsversicherungen müssen die Versicherer entscheidende Informationen kenntlich machen – z. B. mit roten Kreuzchen oder grünen Haken. Kunden erhalten vor Abschluss der Versicherung ein kurzes und verständliches Informationsblatt zu Umfang der Leistung, Laufzeit, Prämienhöhe und Zahlungsweise.
 
Die CDU arbeitet auch künftig weiter dafür, dass alle Menschen in unserem Land gut leben können. Wir wünschen Ihnen ein gutes Jahr 2019!
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