Presse
17.11.2020
Hermes: Wir brauchen Gewerbe-Steuereinnahmen und bezahlbaren Wohnraum für die ortsansässige Bevölkerung
 Gegen die Umwandlung des Gewerbegebiets Eichweg Nord (Bereich zwischen Rewe / Vitanum, Eichweg und den Neubauten am südlichen Ende der Gutenbergstraße) in Mischgebiet haben sich die Bodenheimer Christdemokraten ausgesprochen. Zur Begründung sagte ihre Vorsitzende, Heike Hermes, durch ungehemmtes Wachstum würde die Gemeinde ihren bisherigen Charakter verlieren und immer mehr zu einer Trabantenstadt von Mainz und Frankfurt werden. Nach dem Wegfall der Steuerzahler Kümmerling und Hilge brauche Bodenheim umso mehr die Ansiedlung von Unternehmen, die Arbeitsplätze schafften und in die Gemeindekasse einzahlten. Anders sei der zunehmende Aufwand für die Infrastruktur und für die Weiterentwicklung Bodenheims nicht zu finanzieren. Ein sehr gutes Beispiel sei das Vitanum, dessen Erweiterung als Gesundheitszentrum im Rahmen des bestehenden Bebauungsplans möglich und zu begrüßen ist.
Ein Mischgebiet lässt sowohl Gewerbe- als auch Wohnbebauung zu. Beispiele aus der Vergangenheit bestätigen nach Meinung der CDU allerdings die Befürchtung, dass im Rahmen von Ertragsoptimierung fast ausschließlich Wohnbebauung entsteht, da für den Eigentümer durch den Verkauf von Wohnflächen ungleich höhere Preise erzielbar sind als für Gewerbeflächen. Die Verkaufserlöse lassen sich zudem durch eine verdichtete Wohnbebauung weiter optimieren. Erfahrungen zeigen, dass dadurch kein für die ortsansässige Bevölkerung bezahlbarer Wohnraum geschaffen wird, der aber dringend gebraucht wird. Die angekündigten wenigen Wohneinheiten mit zehn Jahren Sozialbindung seien „reine Augenwischerei“. „Wir brauchen Wohnraum für die Bodenheimer und ihre nachwachsende Generation. Deshalb plädieren wir für die Schließung von Baulücken und die Beseitigung von Leerständen“, sagte die CDU-Vorsitzende. Der Ortsbürgermeister und seine SPD-Mehrheit im Gemeinderat hätten bisher Zeit genug verstreichen lassen, Wohngebiete selbst zu entwickeln, die für Bodenheimer noch bezahlbar sind.
Durch einen zu starken Bevölkerungszuwachs entstünden der Gemeinde, so die CDU, zuerst vor allem Nachteile und Kosten durch die Schaffung notwendiger Kindergarten- und Schulplätze, Verkehrsanbindungen, sowie für Ver- und Entsorgungsinfrastruktur. Die großflächige Umwandlung von Gewerbefläche in Wohnfläche sei damit für Bodenheim eher
strukturell schädlich und gehe zulasten der heute hier lebenden Bürgerinnen und Bürger. Grundsätzlich müsse man auch darüber reden, ob die Bodenheimer wirklich wollen, dass die Marke von 10.000 Einwohnern erreicht bzw. überschritten werden solle.
Der Bedarf an Gewerbefläche in Bodenheim sei hoch, so die Union. Um den Wegfall dieser Flächen auszugleichen, bestehe die begründete Befürchtung, dass weitere landwirtschaftliche Fläche zugunsten von Gewerbeflächen geopfert und damit versiegelt werde. Gewerbeflächen sollten deshalb nicht umgewandelt, sondern erhalten werden. Zudem würde in diesem Falle ein Präzedenzfall geschaffen und Begehrlichkeiten bei anderen Investoren wecken nach dem Motto: Ich kaufe günstig ein Industrie- oder Gewerbegebiet, lasse es in ein Misch- oder Wohngebiet umwandeln und verkaufe dann teuer den Wohnraum. Die Kosten dafür trage die Gemeinde.
 
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06.04.2020
500 Euro zum Nähen von Schutzmasken

Der Bodenheimer Ortsverband der CDU hat den Bodenheimer Landfrauen 2018 e.V. 500 Euro gespendet. Diese Zuwendung stammt aus dem Erlös des jährlich stattfindenden  Martinsmarktes. Die CDU-Ortsverbandsvorsitzende Heike Hermes sagte dazu: „Wir wollen damit das große Engagement der Landfrauen würdigen und unterstützen, die in der jetzigen Corona-Krise wertvolle Arbeit für die Allgemeinheit leisten.“ 

Stoffmasken, wie sie die Bodenheimer Landfrauen herstellen, können nach Aussage des inzwischen deutschlandweit bekannten Berliner Virologen Christian Drosten unter Umständen helfen, die Ausbreitung der Viren zu verlangsamen. Wer Viren in sich trage und huste, schleudere dann weniger davon in die Öffentlichkeit und schützt mit einer solchen Maske andere vor der Ansteckung. Bürgerinnen und Bürger, die auf die selbst genähten Stoffmasken zurückgreifen, helfen auch mit, die knappen Ressourcen an  professionellen Schutzmasken zu schonen, die dringend vom medizinischen Personal gebraucht werden. 

Wichtig zu wissen ist aber, dass das Tragen einer Schutzmaske nicht die Regeln des Social Distancing ersetzen kann. Nach wie vor gelten Abstand halten und regelmäßiges Hände waschen als beste Möglichkeiten, das Virus einzudämmen.

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13.11.2019
Der Martinsmarkt der CDU in Bodenheim lockt viele Besucher in den Rathaushof / Handgemachtes von über 30 Ausstellern
 

Von Wolfgang Höpp

BODENHEIM. Was gibt es Schöneres, als an einem kalten und trockenen Novembersonntag den 42. Martinsmarkt der CDU zu besuchen? In Scharen kamen die Besucher in den Rathaushof von Bodenheim und in die Arkaden, um die riesige Palette handwerklichen Schaffens von über 30 Ausstellern hautnah zu erleben und die einzigartige Atmosphäre des angrenzenden Dollesparks zu genießen.

Auch die Landrätin des Kreises Mainz-Bingen, Dorothea Schäfer, war eingeladen: „Die Besucher freuen sich immer, hier mit der Familie einige Stunden zu verbringen und dabei schon das ein oder andere Weihnachtsgeschenk zu ergattern.“

Filigran gearbeitete Lichterbögen, Brandmalerei und gebrannte Holzpostkarten hatten Ralf Gorenflo und Silvia Pierzina zu bieten. In ihrer Werkstatt entsteht Kreatives aus Holz, das die beiden Verwaltungsangestellten in ihrer Freizeit erschaffen. „Schmuck-Magie“ hat sich Frank Wiesner auf die Fahnen geschrieben. Passend zum Beginn der fünften Jahreszeit hatte er die ganze vierfarbbunte Fastnachtspalette mitgebracht. Für den MCV und MCC ist der Stadecken-Elsheimer der Hoflieferant und präsentierte voller Stolz seine selbst gebaute Weihnachtsanlage. Aus Dolgesheim war Wolfgang Olm angereist, der den von ihm erfundenen Redekuchen, den Rucksackengel und den magnetischen Regenbogen, alles Produkte aus Holz, vorstellte.

„Ich hänge an der Nadel“, sagt Sigrid Schmitt schmunzelnd, die mit ihrem Mann Manfred unter dem Motto „Fadenträumerei“ Patchworkarbeiten und Dekoratives herstellt. Sie loben: „Die Organisation und Vorbereitung des Martinsmarkts waren super!“

Essen und Trinken hält bekanntlich Leib und Seele zusammen: „Der Glühwein und der Kinderpunsch waren ein Highlight. Gegrilltes aus heimischer Produktion und Erbsensuppe mit oder ohne Rindswurst fanden riesigen Anklang“, freute sich Claudia Weyl. Gut gestärkt ging es dann zum HEIMATforma(r)t von Jana Semsai. Die IT-Künstlerin hatte die originelle Idee, in die Gemarkungsgrenzen von Bodenheim, Nackenheim, Gau-Bischofsheim und Worms Sprüche über den Wein und markante Sehenswürdigkeiten der Gemeinde auf Postkarten, Jutetaschen und T-Shirts zu bringen.

Sehr zufrieden zeigte sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Jan Metzler nach dem Rundgang: „Der Martinsmarkt in Bodenheim zeigt wieder einmal, was viele helfende Hände bewirken können. Der große Zuspruch macht deutlich, dass ehrenamtliches Engagement doch gewürdigt wird“. Das können die Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes, Heike Hermes und ihre Stellvertreterin Andrea Sucker nur bestätigen. „Der Martinsmarkt hat inzwischen eine lange Tradition und ist nur durch gute Teamarbeit zu bewältigen. Unser Ziel ist es in diesem Jahr auch, die Aktivitäten der Landfrauen und des generationsübergreifenden Netzwerks „Wir in Bodenheim“ auf dem Markt wertschätzend hervorzuheben und zu unterstützen“. 60 selbst gebackene, gespendete Kuchen fanden schließlich im Kulturkeller des Bürgerhauses bei einer Tasse Kaffee reißenden Absatz. Außerdem haben viele ortsansässige Gewerbetreibende wie Apotheker und Winzer großzügig gespendet, sodass diesmal 400 Tombolapreise zu vergeben waren. Der Reinerlös kommt wie immer einem guten Zweck zu Gute.

Die Artikelverlinkung erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Verlagsgruppe Rhein Main GmbH & Co. KG

 

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31.08.2019

Die Mitglieder der CDU- Bodenheim wählten am Freitagabend den neuen Vorstand. Neue und alte 1. Vorsitzende ist Heike Hermes, die beiden stellvertretenden Vorsitzenden sind Martin Acker und Andrea Sucker. Neuer Kassenwart ist Stefan Both, als Schriftführerin wurde Claudia Weyl gewählt. Mitgliedsbeauftragter wurde Günther Kuhn.
Zudem gibt es 8 Beisitzer: Harald Becker, Uwe Berlinghoff, Marita Jäger, Wolfgang Kirch, Maike Malzahn, Leander Reinbott, Dr. Markus Vogel und Marco Vollrath. Somit geht die CDU-Bodenheim mit einem großen Team an die Arbeit.

Geehrt wurden folgende CDU- Mitglieder: Für 25 Jahre wurden Marita Jäger, Josef Jertz, Thomas Lorch und Margot Zeidler geehrt. Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden Günther Kuhn, Gerhard Sutter geehrt. Für 50 Jahre Mitgliedschaft Johann Breivogel, Georg Göbel und Hedwig Siegling und Josef Büchel (aus 2017). Für die 60jährige Mitgliedschaft wurden Franz Josef Blankenberger, Friedrich Riebel und Werner Sieben geehrt. Die 1. Vorsitzende, Heike Hermes, und Ingeborg Rosemann-Kallweit (Stellvertretende Kreisvorsitzende der CDU Mainz-Bingen), sprachen allen geehrten Mitgliedern mit einer Urkunde, einem Weinpräsent und einer Ehrennadel Glückwünsche aus. Die nicht anwesenden Jubilare werden persönlich die Präsente erhalten.

Der neue Vorstand des Ortsverbandes der CDU-Bodenheim freut sich auf die neuen Herausforderungen, die ihn erwartet und geht optimistisch in die nächsten zwei Jahre.

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14.09.2016 | AZ Mainz/red
AZ vom 14.090.2016
Die Katholische Öffentliche Bücherei St. Alban erhielt Besuch von Heike Hermes und Wolfgang Kirch vom Ortsverband der CDU, die einen Scheck über 500 Euro überreichten. Die Büchereileiterin, Gisela Bingenheimer, freute sich und erklärte, dass sie mit dem gespendeten Geld eine Präsentationssäule für die zahlreichen Hörbücher der Bücherei anschaffen kann. In den letzten Jahren ist der Bedarf an Hörbüchern enorm gestiegen, und die Bücherei ist dem Wunsch der Leser entgegengekommen. Nun wird aber dringend eine neue Präsentationsfläche für die CDs benötigt, die jetzt angeschafft werden kann.
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30.06.2016
AZ vom 30.06.2016
Die CDU-Gemeinderatsfraktion hat Ortsbürgermeister Thomas Becker-Theilig (SPD) vor dem Hintergrund der Diskussionen um die Sportanlage „Bürgel“ (die AZ berichtete) darum gebeten, die Möglichkeiten eines erfolgreichen Enteignungsverfahrens juristisch prüfen zu lassen.
Vorsitzender Wolfgang Kirch hat einen Antrag formuliert und regt an, die Benennung eines Rechtsgutachters solle durch den Städte- und Gemeindebund erfolgen. Komme die Untersuchung zum Resultat, dass eine Enteignung möglich sei, sollten in der Studie auch die nötigen Schritte und Rahmenbedingungen aufgezeigt werden. „Die CDU beantragt, die durch das Katasteramt und die VG-Verwaltung aufgezeigten Möglichkeiten zur Einigung mit dem Grundstückseigentümer in den Fachausschüssen zu beraten“, heißt es weiter.
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28.06.2016 | Kathrin Damwitz
AZ vom 28.06.2016
BODENHEIM - Ist das „Bürgel“-Sportgelände im Gewerbepark endgültig gestorben? Darüber ist erneut kommunalpolitischer Streit entbrannt. Während die SPD in der aktuellen Ausgabe ihres Mitteilungsblattes „Fakt“ vom „Ende des Sportstättenkonzeptes“ an dieser Stelle spricht, sieht die CDU-Opposition die Sachlage anders. Fraktionssprecher Wolfgang Kirch (CDU) erachtet die rechtliche Prüfung, ob das Sportgelände doch noch am „Bürgel“ realisiert werden kann, als „noch nicht abgeschlossen“, wie er der AZ sagte. Er bereite derzeit einen entsprechenden Antrag für die nächste Gemeinderatssitzung am 12. Juli vor, kündigte der Christdemokrat an. Die Verwaltung solle alle rechtlichen Optionen „final“ prüfen und die Resultate öffentlich machen.
 
Hürden für eine Enteignung „sehr hoch“
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Knackpunkt ist die Tatsache, dass ein Grundstückseigentümer, dessen Land mitten in der geplanten „Bürgel“-Anlage gegenüber den Supermärkten und neben dem Möbellager liegt, nicht verkaufen möchte. Der Preis, der für Sportstättengelände gezahlt wird, ist niedriger als der Erlös, den der Eigner für eine Gewerbefläche erzielen könnte.
 
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01.03.2016 | Allgemeine Zeitung Mainz/ kss
BODENHEIM - (kss). Die persönliche Erklärung, die Ortsbürgermeister Thomas Becker-Theilig (SPD) in der Gemeinderatssitzung am 8. Dezember vor Eintritt in die Tagesordnung abgegeben hat, war mit den Bestimmungen der Gemeindeordnung nicht vereinbar. Dies stellt die Kommunalaufsicht der Kreisverwaltung in einem Schreiben an den CDU-Fraktionsvorsitzenden Wolfgang Kirch fest. Die Kreisverwaltung bittet Becker-Theilig künftig um Beachtung der Geschäftsordnung, hält aber „ein weiteres Einschreiten“ ihrerseits für „nicht erforderlich“. Die Angelegenheit sei abgeschlossen.
 
Kirch hatte die Behörde um Klärung gebeten, nachdem Becker-Theilig vor Eintritt in die Tagesordnung der Dezembersitzung eine persönliche Erklärung zur Debatte um die Sportstätten verlesen hatte, die kein Thema der Sitzung war. So hätten Bürger und Vereine keine Möglichkeit gehabt, sich direkt zu rechtfertigen.
 
Die Artikelverlinkung erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Verlagsgruppe Rhein Main GmbH & Co. KG 
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03.02.2016
AZ Mainz vom 03.02.2016

Der Gemeinderat hat die im Jahr 2012 mit dem Beitritt zum Schuldenfonds des Landes beschlossenen Konsolidierungsmaßnahmen aufgehoben. In seiner Rede zur zweiten Lesung des Haushaltsentwurfs der Gemeinde Bodenheim für das Jahr 2016 sagte Ortsbürgermeister Thomas Becker-Theilig (SPD), dass sich im Finanzhaushalt ein Überschuss von 922 000 Euro ergibt (wir berichteten).

Dies müsse als „überaus erfreuliche Tatsache“ eingeordnet werden. Bei den geplanten Ausgaben listete der Bürgermeister eine Reihe von Investitionen auf. Diesjähriges Schwerpunktprojekt bei der Städtebauförderung für ländliche Zentren werde die Sanierung des Hauses Friesenecker mit einem Kostenansatz von 460 000 Euro sein. Die Gemeinde setze in diesem Jahr die Sanierung der Straßenbeleuchtung mit dem Wechsel auf LED-Technik und der Umrüstung von Seil- und Mastleuchten fort. Hierfür seien 270 000 Euro angesetzt.

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29.01.2016
AZ Mainz vom 29.01.2016

GEMEINDERAT 15,2 Millionen Euro eingeplant / Mehr Steuereinnahmen

BODENHEIM - Der Gemeinderat hat unter Leitung von Ortsbürgermeister Thomas Becker-Theilig (SPD) den Haushalt für das Jahr 2016 verabschiedet. Der Beschluss erfolgte mit zwölf Ja-Stimmen der SPD gegen neun Nein-Stimmen der Oppositionsparteien CDU, FWG und FDP.
Rücklagen für neue Halle
Zwar gab es in den Sachfragen weitgehende Übereinstimmungen, aber auch Bedenken der Opposition bei verschiedenen Haushaltsposten, die zu deren Ablehnung des Gesamthaushalts führten.

Annette Marbs erklärte dazu im Namen der FDP, viele geplante Ausgaben würden von ihrer Partei im Gemeinderat „ausdrücklich und sehr gerne mitgetragen“. Es gebe jedoch einige Maßnahmen, bei denen dies nicht der Fall sei.

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