14.12.2018, 08:42 Uhr
5G-Mobilfunk auch auf dem Land
Der Bundestagsabgeordnete Jan Metzler macht sich stark für eine flächendeckende Einführung mit schnellem mobilen Internet. Metzler hat sich daher der Abgeordneten-Initiative "5G-Mobilfunk auch auf dem Land" angeschlossen, die inzwischen mehr als 25 Bundestagsabgeordnete der Union unterstützen. "Die gleichwertige Versorgung in urbanen und ländlichen Räumen ist mir ein ganz wichtiges Anliegen!", fasst der Politiker zusammen, dessen Wahlkreis im Herzen Rheinhessens 105 Gemeinden umfasst und in weiten Teilen auch ländlich geprägt ist.
Bei der fünften Generation des Mobilfunks (5G) geht es um blitzschnelles Internet, das eine Übertragung nahezu in Echtzeit ermöglicht (Downloadtempo mindestens 100 Megabit pro Sekunde). Die 5G-Frequenzversteigerung ist im Frühjahr 2019 durch die Bundesnetzagentur vorgesehen. Das Problem: Eine hundertprozentige Abdeckung der Haushalte in der Fläche wird bis zum Jahr 2022 von den Telekommunikations-Anbietern nicht verlangt. "Wenn das so bleibt, bekommen wir ein schnelles Netz mit Löchern", veranschaulicht Metzler.
 
Wie einschneidend die Entwicklung hin zu 5G sein wird, zeigt der Vergleich: 5G soll mindestens 100 Mal schneller sein als die derzeitigen 4G Netze. Metzler sieht Handlungsbedarf und will den Druck weiter erhöhen. Er unterstützt einen Beschwerdebrief, den Abgeordnete der CDU-Fraktion an den Präsidenten der Bundesnetzagentur geschrieben haben. "Auch wenn der Ausbau nicht überall gleichzeitig erfolgen kann – er muss zumindest gleichwertig geplant werden", fordert Metzler. "Die Abdeckung in der Fläche ist wichtig für gleichwertige Lebensverhältnisse im ländlichen und urbanen Raum und für die Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstands."
 
Einen ersten Erfolg kann die Initiative, der Metzler angehört, bereits vermelden: Die Bundesnetzagentur hat den ursprünglichen Vorschlag vom September inzwischen gründlich überarbeitet. Bis Ende 2022 sollen nun auch alle Autobahnen, Bundes- und Landstraßen sowie wichtige Zugstrecken und Wasserwege mit dem schnellen Netz versorgt werden. Metzler sieht darin einen klaren Gewinn für die Infrastruktur im hiesigen Wahlkreis, der sich über die kreisfreie Stadt Worms, den gesamten Landkreis Alzey-Worms sowie den südlichen Teil des Landkreises Mainz-Bingen erstreckt.
 
Trotzdem gibt es laut Metzler noch einen Haken: Die Telekommunikationsunternehmen können weitgehend in freiwilligen Kooperationen darüber entscheiden, ob sie ihre Netze für ein nationales Roaming öffnen. Roaming bedeutet, dass ein Verbraucher in einem Funkloch kostenlos das Netz eines anderen Anbieters nutzen kann, was bisher nur im Ausland möglich ist. Metzler will, dass auch hier nachgebessert wird: "Die Bundesnetzagentur muss die Möglichkeit haben, in Ausnahmefällen ein lokal begrenztes Roaming anzuordnen."
 
 
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