30.06.2018, 06:29 Uhr | AZ Mainz/red
Studie "Wo lebt es sich am besten?": Kreis Mainz-Bingen landet auf Platz 40 von 401 Städten und Gemeinden
In Mainz-Bingen lässt es sich gut leben. Bestätigt wird dieses Gefühl durch die Deutschland-Studie "Wo lebt es sich am besten?". Die Prognos AG hat im Auftrag des ZDF die Lebensbedingungen in 401 Städten und Landkreisen untersucht. Ergebnis: Mainz-Bingen liegt insgesamt auf Platz 40 und damit deutlich im vorderen Viertel. Unter den rheinland-pfälzischen Städten und Kreisen belegt der Kreis sogar Rang drei.
 
Landrätin Dorothea Schäfer freut's: "Dies zeigt einerseits, dass wir hier in einem wirklich attraktiven Landstrich leben und bei den Rahmenbedingungen für die Menschen vieles richtig gemacht haben. Andererseits offenbart die Studie aber auch einige Punkte, an denen es noch Entwicklungspotenzial gibt." Untersucht wurden 53 Parameter, die in drei Kategorien unterteilt wurden: Arbeit und Wohnen, Freizeit und Natur, Gesundheit und Sicherheit. Besonders erfreulich ist der Blick auf die Kategorie Arbeit und Wohnen, in der Mainz-Bingen auf Platz vier landete: "Wir sind ein prosperierender Landkreis, mit vielen Gewerbegebieten in den Kommunen, vielen Arbeitsplätzen und einer niedrigen Arbeitslosigkeit. Dabei profitieren wir von der Lage im Rhein-Main-Gebiet", sagte die Landrätin. Während der Kreis bei den Themen Kaufkraft und Bevölkerungsdynamik sehr gut abschneidet, drücken die hohen Immobilien- und Mietpreise den Schnitt: "Deshalb arbeiten wir mit Hochdruck an dem Ziel, die Kommunen besser dabei zu unterstützen, mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen."
 
Negativ ist die Pendlerstatistik, mehr Menschen pendeln aus dem Kreis zur Arbeit als von außen in den Landkreis einpendeln – mit einem großen Arbeitgeber wie dem Flughafen Frankfurt vor der Haustür kein Wunder. Die Landrätin möchte aber dennoch ein stärkeres Augenmerk auf die Wirtschaftsförderung legen und diesen Bereich ausbauen.
 
In Sachen Gleichstellung ist der Kreis laut der Studie auf einem guten Weg: Beim Punkt "Geschlechterspezifische Einkommensdifferenz" liegt Mainz-Bingen immerhin auf Platz 70, beim Frauenanteil in kommunalpolitischen Gremien auf Platz 9.

 
Die Artikelverlinkung erfolgt mit freundlicher Genehmigung der VRM GmbH Co. KG Mainz
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